Der Weinmesser
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Die Weinmesser – Geschichte und Entwicklung

Warum „Weinmesser“? Die Herkunft des Namens des ersten Weinhotels in Südtirol ist historisch belegt, traditionsreich und äußerst interessant.

Die Bezeichnung Weinmesser ist bis heute noch für einige Bauernhöfe des Burggrafenamtes, die Weinmesserhöfe, gebräuchlich und erhalten geblieben. All diese Höfe im Meraner Land haben ihren Namen vom ehemaligen Weinaufleger, „Weinmesser“ genannt, hergeleitet. Besagte Weinaufleger waren von der Obrigkeit bestellte und beeidete Beamte, die das „Messen“ (Eichen) der Fässer der beim Weinbau erforderlichen Geschirre wie Bottiche und Zumen vorzunehmen hatten.
Zum Messen aller dieser Weingeschirre benützten die Weinmesser ihre eigenen Maße, die für gewöhnlich in Holz angefertigt waren. Das Auf- und Abladen der Weine mussten schließlich ebenfalls die Weinmesser besorgen. Das Verladen der Weine war in früherer Zeit eine seltene Beschäftigung und geschah meistens nur einmal im Jahr, sobald der neue Wein auf den Trestern gegoren hatte. Nach dem Aufladen gab es in der Stube des Weinbauern ein Mahl mit Braten und Wein, an dem Bauern und Weinmesser teilnahmen.

Bei der Aufnahme eines Weinmessers in der Gemeinde wurde sehr genau vorgegangen. Vor allem musste derselbe gänzlich unbescholten sein und einen guten Ruf haben, außerdem musste jeder der im Meraner Land angestellten Weinmesser eine Kaution von 300 Gulden ausweisen, woraufhin er erst gerichtlich beeidet oder verpflichtet wurde. Jede Gemeinde des Burggrafenamtes hatte ihren eigenen Weinmesser, in größeren Orten hatte dieser sogar ein oder zwei Gehilfen. Manche Weinmesser hatten ihr eigenes kleines Bauerngut, das sie im Sommer bebauten, und auf diese Weise nicht nur einen Nebenerwerb hatten, sondern auch ein eigenes Heim.

Aus einem solchen Hof ist nun das erste Weinhotel Südtirols hier in Schenna hervorgegangen, ab 2010 mit zahlreichen baulichen Neuerungen wie zwei Weinkellern, dem Weinstüberl und dem Wintergarten, dem erweiterten Speisesaal, dem Wellnessbereich mit Freibad und Saunabereich sowie sechs neuen Suiten im Zubau. Wir heißen Sie herzlich willkommen zu Ihrem Genussurlaub in Südtirol im Hotel Der Weinmesser!

Chronologische Zeittafel

1962 Das Hotel wurde erbaut, damals noch als kleine „Frühstückspension Weinmesserhof“ mit 15 Betten und Etagendusche. Es wurde von der Oma von Christian Kohlgruber, Hildegard Frei, geführt. Der Opa Franz Frei bewirtschaftete den kleinen Weinberg.

1967 Ausbau des Dachstuhls und Vergrößerung der Pension auf 27 Betten. Nach der Heirat von Anneliese Frei mit Pepi Kohlgruber wurden zum Hof noch einige Weinberge und Obstwiesen gekauft.

1981 Zubau des 2. Hotelteils und somit Vergrößerung auf 40 Betten. Alle Zimmer wurden mit Dusche und WC ausgestattet. Die Pension wurde zum 3-Sterne-Hotel.

1994 Zubau des Hallenbades und Saunabereichs.

1998 Erweiterung des Speisesaals und Zubau der Privatwohnung von Doris und Christian. Seit der Hochzeit im November 1998 arbeitet die Ehefrau von Christian Kohlgruber im Betrieb mit.

1999 Umgestaltung der Hotelhalle und Rezeption im Januar.

2009 Komplette Renovierung und Umbau des Hauses.












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